Das Taxi wartet schon. Der Koffer ist zu, du stehst an der Tür und überlegst, ob alles dabei ist. Der Ausweis müsste im Rucksack sein. Die Kopfhörer lagen doch auf dem Schreibtisch. Das Ladegerät… steckt noch in der Steckdose.
Gut, wenn dir das jetzt einfällt.
Vor einer Reise gibt es genug zu erledigen. Die Arbeit abschließen, die Buchung prüfen, die Abfahrtszeit planen. Dazwischen noch für mehrere Tage packen und überlegen, was du brauchen wirst. Mit Kind wird es schnell mehr. Oder wenn auf derselben Reise Geschäftstermine und Ausflüge anstehen.
Wir haben BagGeek entwickelt, damit sich das Packen leichter durchgehen lässt. In der iPhone-App legst du eine Liste an, verteilst Dinge auf deine Taschen und hakst ab, was du tatsächlich eingepackt hast. Vor der Abreise siehst du, was noch fehlt.
Eine Packliste für ganz unterschiedliche Skiurlaube
Angenommen, du fährst jeden Winter in die Berge und packst nach einer Notiz auf dem iPhone. Sie heißt einfach „Skiurlaub“. Du kopierst die Liste vom Vorjahr, entfernst die Häkchen und ergänzt, was dir gerade einfällt. Das funktioniert ganz gut, bis sich die Einzelheiten ändern.
Letztes Mal warst du mit dem Auto und eigenen Skiern unterwegs. Diesmal nimmst du das Snowboard mit. Oder du leihst die Ausrüstung vor Ort. In der alten Notiz stehen noch Skistöcke, an die Tasche fürs Board hast du bisher nicht gedacht. Einiges kann von der Liste, aber erst musst du dich erinnern, weshalb es überhaupt darauf stand.

Eigene Ski, Snowboard oder Leihausrüstung: Die Packliste ändert sich mit deinen Plänen.
Auch eine Woche in Sölden und ein verlängertes Wochenende in der SkiWelt können sich beim Wetter und den Plänen abseits der Piste unterscheiden. Schau in der Beschreibung der Ferienwohnung nach, ob es eine Waschmaschine und einen Platz zum Trocknen gibt. Davon hängt ab, wie viel Wechselkleidung du mitnehmen möchtest.
Eine hilfreiche Packliste sollte diese Einzelheiten festhalten. In BagGeek kannst du sie vor dem Packen beschreiben und dir von der KI eine passende Liste vorschlagen lassen.
Zum Beispiel: „Sieben Tage nach Sölden, davon vier Tage Snowboarden. Mit dem Zug nach Innsbruck, danach mit einem Transfer weiter. Board und Boots leihe ich, Helm und Skibrille bringe ich mit. Ferienwohnung ohne Waschmaschine. Laut der Vorhersage, mit der ich plane, wird es sehr kalt. Einen Tag verbringe ich im Ort.“
Dann gehst du die Vorschläge anhand deiner Pläne durch: Leihsachen streichen, Kleidung für den Tag im Ort ergänzen und die Mengen für die Tage auf dem Board anpassen. Vor dem Speichern lässt sich alles ändern. Den eigenen Helm solltest du ausdrücklich nennen, auch wenn du den Rest leihst.
BagGeek ruft keine aktuelle Wettervorhersage ab und weiß nicht, was dein Verleih bereitstellt. Diese Angaben prüfst du selbst und ergänzt sie in der Anfrage. Die KI braucht Internet und deine Erlaubnis, die eingegebenen Informationen an NovaSynapse und Google Gemini zu senden.
Du kannst auch ohne KI anfangen: mit einer von 13 Reisevorlagen, einer eigenen Liste oder einer früheren Reise. Du wiederholst die Reise, passt die Einzelheiten an und setzt die Häkchen beim Packen neu. So wird aus der bewährten Liste für den Skiurlaub mit dem Auto eine Grundlage für die nächste Fahrt mit dem Snowboard.
Wie viel du wirklich brauchst
Sieben Tage Urlaub bedeuten noch keine sieben Tage auf der Piste. Wenn du vier Tage fährst, einen im Ort verbringst und die übrige Zeit für die Anreise und Rückfahrt brauchst, lohnt sich ein eigener Blick auf die Mengen. In BagGeek kannst du eine Menge pro Tag festlegen und berücksichtigen, wie oft du waschen möchtest. Die Mengen für einzelne Pistentage passt du bei Bedarf von Hand an.
Und „Waschmaschine vorhanden“ klärt noch nicht alles. Du kommst spät an und willst am nächsten Morgen schon los. Die erste Wäsche wird vielleicht später fertig, als du beim Packen gedacht hast. Plane den Vorrat ein, mit dem du dich wohlfühlst.
Mit Kind kommen andere Einzelheiten dazu. Auf einer längeren Fahrt kannst du Wechselkleidung als eigenes Set so verstauen, dass du nicht den ganzen Koffer öffnen musst. An das Lieblingskuscheltier denkst du schnell. Einen Beutel für die schmutzig gewordenen Sachen übersieht man leichter.

Die KI schlägt eine Grundlage vor, die du selbst prüfst. Die Ansichten zeigen eine Beispielreise mit Kind.
So packen, dass du auch drankommst
Selbst eingepackte Dinge können am falschen Platz liegen. Der Flug ist angekommen, der Koffer verspätet sich. Darin steckt die warme Jacke, und der Transfer steht noch bevor. Oder mit dem Gepäck ist alles in Ordnung, aber du kannst erst nachmittags einchecken und möchtest dich nach der Nachtfahrt schon morgens umziehen.
In BagGeek verteilst du Dinge auf verschiedene Taschen und kennzeichnest, welche unterwegs zugänglich sind. So entscheidest du vorher, was in den großen Koffer kommt und was bis zum Einchecken bei dir bleibt.
Für eine genauere Prüfung gibt es „Erster Tag“. Du wählst die benötigten Dinge und Mengen aus und gibst an, welche Tasche nicht verfügbar sein wird. Anhand deiner Packmarkierungen prüft BagGeek, ob diese Auswahl in den anderen zugänglichen Taschen eingepackt ist. Damit kannst du die Situation durchgehen, in der dein Hauptkoffer noch nicht bei dir ist.
Ein anderes Problem fällt erst vor Ort auf: Die Sache ist dabei, lässt sich aber nicht benutzen. Die Speicherkarte fehlt in der Kamera. Die Actioncam liegt in der Tasche, die Halterung noch zu Hause. An die Kamera hast du die ganze Woche gedacht, an das kleine Zubehör erst am Lift.
Zusammengehörende Dinge kannst du zu einem eigenen Set verbinden. Du bestimmst den Inhalt, und BagGeek zeigt, welcher Teil in der Liste fehlt oder noch nicht als eingepackt markiert ist. Jeder hat anderes Zubehör: einen Ersatzakku oder einen bestimmten Adapter für den Arbeitslaptop.

Verteile Dinge auf Taschen und hake Eingepacktes ab. Gezeigt werden Beispieldaten.
Für Dinge, die du bis zuletzt brauchst, gibt es den Bereich „Vor Abreise“. Dort kannst du die Brille eintragen, die du nach dem Herausnehmen der Kontaktlinsen aufsetzt, oder das Kuscheltier, mit dem dein Kind noch schläft. Der große Koffer ist schon abends zu, morgens gehst du nur noch diesen kurzen Rest durch.
Auch Aufgaben finden neben der Packliste Platz. Zum Beispiel klären, was der Verleih bereitstellt, oder die Buchungsbestätigung für unterwegs herunterladen. Beim Durchsehen der Liste siehst du dann, dass du die Leihleistung noch prüfen musst, bevor du deine eigenen Boots streichst.
Auch für die Rückreise nach Liste packen
Nach ein paar Tagen auf der Piste liegen die Sachen überall. Die Schuhe stehen im Trockenraum, die Skibrille steckt in einer anderen Jacke. Die Funktionswäsche hängt noch im Bad. Vor dem Rücktransfer ist der Schrank schnell geprüft und der Ort vergessen, an dem du jeden Abend nasse Sachen abgelegt hast.
BagGeek kann aus den mitgenommenen Dingen eine eigene Liste für die Rückreise erstellen. Vor dem Auschecken öffnest du sie und hakst ab, was wieder in der Tasche liegt. Einkäufe lassen sich ergänzen, Dinge, die nicht mit zurückkommen, entfernen.
Zu Hause kannst du hilfreiche Änderungen in einer eigenen Vorlage speichern. Wenn das einzige Paar Handschuhe ständig nass blieb, trägst du ein zweites ein, solange du noch daran denkst. Beim nächsten Mal musst du dich nicht erst erinnern, was dich letzten Winter so gestört hat. Für eine andere Reise lässt sich die Vorlage wieder anpassen.
Bei der nächsten Reise ausprobieren
Gespeicherte Listen und der Katalog funktionieren offline. Du kannst sie unterwegs öffnen, als Text teilen oder als PDF speichern. BagGeek enthält keine Werbung und verlangt kein Benutzerkonto. Den Countdown bis zur Abreise gibt es in der App und als Widget auf dem iPhone.
Die erste Reise ist kostenlos, einschließlich KI und Packliste für die Heimreise. Für weitere Reisen gibt es BagGeek Plus: als Monats- oder Jahresabo oder als einmaligen Kauf für dauerhaften Zugang. Abos verlängern sich automatisch, bis du sie kündigst. Bestehende Listen bleiben nach Ablauf eines Abos zugänglich.
BagGeek erscheint demnächst im App Store. Funktionen und Informationen zur Veröffentlichung findest du auf der Produktseite von BagGeek.
Nimm für die nächste Reise einmal deine bisherige Liste als Grundlage. Ergänze die Einzelheiten der Fahrt und prüfe, was sich seit dem letzten Mal geändert hat. Vielleicht stehen unter „Skiurlaub“ noch Skistöcke, obwohl du schon den zweiten Winter auf dem Snowboard stehst.